Turnfahrt 2025 - Mettmenalp

Klicke Bild zur Fotogalerie

 

 

Samstag
Sechs Uhr 15, Seengen. Wieder mal dunkel. 18 ausgeschlafene Männer schnappen sich am Zmorgen-Buffet von Richi und Dieter Bier und Sandwich und warten freudig auf den Bus.

Sieben Uhr 27, Zürich. Wieder einiges los im Bahnhof. 18 gesättigte Männer folgen der perfekt organisierten Reiseleitung zum nächsten Gleis und machen sich in der S-Bahn nach Schwanden breit.

Acht Uhr 54, Schwanden. Top Wetter im Kanton Glarus. 18 wanderlustige Männer warten mit bereits teilweise leichteren Rucksäcken (ein bisschen Wein muss sein) auf die Weiterfahrt mit dem Postauto und Seilbahn nach Mettmen.

Zehn Uhr 14, Naturfreundehaus Mettmen. Akklimatisation auf 1600m über Meer. 18 hungrige Männer gönnen sich ein zweites Frühstück mit Kafi und Gipfeli und toller Aussicht.

Elf Uhr 2. Stausee Garichti. Die Spreu trennt sich vom Weizen. 18 unterschiedlich konstituierte Männer nehmen eine von drei verschiedenen Routen unter die Füsse und erkunden so das älteste Wildreservat von Europa.

Achtzehn Uhr 30, Essstube Naturfreundehütte. Alle sind sie wieder da. 18 gesellige Männer lassen bei Wein (viel), Weib (?) und Gesang (Hurra, hurra!) den Tag Revue passieren, aufgrund der Hüttenregeln und der Höhenmetern aber nicht bis allzu tief in die Nacht hinein.

Sonntag
Sieben Uhr 30, Zmorgenbuffet Naturfreundehütte. Und wieder sind alle da. 18 von der Hüttennacht gezeichnete Männer stärken sich mit Zopf, Konfi, Käse und Kaffee für den anstehenden Tag.

Acht Uhr 43, Kies Talstation. Nach der Gondelfahrt muss niemand kiesen. 18 nun wieder topfitte Männer befinden sich dank eines kleinen Zwischenspurts 30 Minuten vor der schnellsten Marschtabelle.

Neun Uhr 39, Bierschwemme-Zelt Ennenda. Ein bisschen Chilbi muss sein. 18 koffeinbedürftige Männer stellen das VVS Team von Ennenda vor eine nie dagewesene Herausforderung: 18 Kaffee bitte! Das klappt, Gipfeli leider nicht, dafür lauschen wir dem Gottesdienst auf der Putsch-Autobahn.

Zehn Uhr 31, Anna Göldi Museum Ennenda. Der Kulturdurst wird gestillt. 18 interessierte Männer lauschen den Worten der Historikerin und verlassen die Anna Göldi Ausstellung u.a. mit dem Wissen, dass sie nicht auf dem Scheiterhaufen hingerichtet wurde und dass es schon damals nicht gut war, wenn eine Person gleichzeitig Ankläger, Zeuge und Richter in einem ist.

Zwölf Uhr 09, Klöntal Rhodannenberg. Das Wetter ist immer noch ein Träumchen. 18 hungrige und durstige Männer geniessen am schönen Klöntalersee Essen, Trinken und Aussicht und lassen die Seele baumeln.

Fünfzehn Uhr 37, Glarus. Das Gruppetto ist immer noch beisammen. 18 renitente Männer haben es im überfüllten Postauto vom Hochtal ins Tal geschafft, auch wenn es der Buschauffeur zu verhindern versuchte («Der nächste Bus kommt in einer Stunde»), aber in Lausanne waren die Busse noch voller…

Achtzehn Uhr 30, Seengen. Der Blutmond naht. 18 zufriedene Männer erreichen den Heimathafen mit vielen, schönen Erinnerungen aus der Innerschweiz. Top organisiert! Merci Richi und Dieter!

2025-09-12 Flo